Wenn Sie sich mit Ihrem Unternehmen selbstständig machen, sollten Sie auf keinen Fall ungeplant starten. Eine Gründung ohne Plan und Konzept ist mit hoher Sicherheit zum Scheitern verurteilt. Je durchdachter Ihr Konzept, desto realistischer Ihre Chance, dass Ihre unternehmerischen Vorstellungen auch zu verwirklichen sind. Mit dem Businessplan schaffen Sie das erste „Produkt“ Ihres Unternehmens, das Sie im Laufe der Gründungsphase vor potentiellen Geldgebern, Kooperationspartnern oder Fachstellen professionell präsentieren werden. Der Businessplan wird sich im Laufe der Zeit verändern, je mehr Fakten Sie sammeln und Recherchen betreiben. Sie lernen zudem Ihre Risiken und Chancen besser einzuschätzen und können darauf gezielt reagieren.
Mit Hilfe der nachfolgenden Fragen können Sie ihr Gründungskonzept erarbeiten und die noch offenen Fragen ermitteln:
1. Persönliche/fachliche Vorraussetzungen:
2. Marktchancen:
3. Wettbewerbssituation:
4. Standortwahl:
5. Räume/Flächen:
6. Genehmigungen:
7. Rechtsform:
8. Investitions- und Finanzierungsaufstellung:
9. Private Ausgaben kalkulieren.
10. Rentabilitätsvorschau für drei Jahre:
11. Liquiditätsplan auf Monatsbasis für drei Jahre:
12. Zukunftsaussichten:
Formale Anforderungen an den Businessplan
Die oben aufgeworfenen Fragen können Sie hier auch als Checkliste herunterladen.
In der Regel umfasst ein Businessplan 15 bis 20 Seiten. Bei umfangreicheren Vorhaben können dies leicht bis zu 50 Seiten werden. Fassen Sie sich möglichst kurz und machen Sie prägnante Angaben. Ihr Businessplan ist die erste Werbung in eigener Sache, für Sie und Ihre Unternehmensidee!
In der Beschreibung fassen Sie kurz und übersichtlich die Argumente, die Ihre Kapitalgeber überzeugen sollen, zusammen. Beantworten Sie klar die Frage, was Sie machen möchten: Was ist Ihre Geschäftsidee und wo liegen Ihre langfristigen Unternehmensziele. Geben Sie einen Überblick über den Markt, beschreiben Sie Ihre Kunden, Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung aus Sicht Ihrer angestrebten Kundenzielgruppe. Begründen Sie auch die Wahl Ihres Standorts, unter Umständen ist dieser entscheidend für den Erfolg Ihrer Unternehmung. Klären Sie Ihre Leser/innen darüber auf, wie Sie Ihr Angebot entwickeln und am Markt platzieren möchten. Sprechen Sie auch sich selbst als Gründerperson an, gehen Sie darauf ein, was Ihre unternehmerischen und fachlichen Fähigkeiten sind und warum gerade Sie diese Geschäftsidee gewinnbringend umsetzen werden. Erläutern Sie die Wahl Ihrer Rechtsform ebenso wie die Organisation und die Personalplanung. Denken Sie daran, dass potentielle Geldgeber gerne über die Chancen und Risiken Ihrer Unternehmung informiert sind und widmen Sie auch diesem Teil im Businessplan genügend Aufmerksamkeit.
Immer wieder die Finanzen...
Die Berechnungen sind oftmals für Gründerinnen und Gründer der schwierigste Teil ihres Businessplans. Können Sie die rechnerischen Planungen mit Fakten oder Unterlagen belegen? Fügen Sie diese ggf. bei.
Betriebliche Berechnungen:
Kapitalbedarfs- und Finanzierungplan als Word-Dokument
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